Rote Beete - Die rote Knolle - Lecker, gesund und im Trend


Rote Beete

Die meisten kennen Rote Beete nur eingelegt im Glas und als Salatbeigabe. Traditionell gewürzt mit Essig, Zucker und Salz ist ihr Geschmack süßsauer. Die rote Knolle mit dem leicht erdigen Geschmack eignet sich aber für viel mehr Rezepte. Darüber hinaus gilt sie als sehr gesund. Wie andere heimische Gemüsearten erlebt die Rote Beete derzeit ein Revival in der modernen Küche. Die rote Rübe liefert nicht nur Geschmackserlebnisse, sondern auch viele Vitamine und Nährstoffe. Die Rote Beete hatte früher einen Ruf als „Arme-Leute-Essen“ und war bei Kindern meistens unbeliebt. Damit tut man ihr Unrecht.





So gesund ist Rote Beete

Wer gerne Rote Beete isst, tut viel für seine Gesundheit. Die gesunden Rüben sind reich an Nährstoffen. Sie liefern nicht nur Vitamine wie Vitamin B, C und A, sondern auch Eisen, Magnesium, Zink, Kalium, Calcium und Folsäure. Rote Beete enthält zudem reichlich Ballaststoffe und Eiweiß. Das sogenannte Betanin färbt die Rüben so auffällig knallrot. Betanin stärkt auch das Immunsystem und wirkt gegen freie Radikale. Der Verzehr Roter Beete soll vor Herzkrankheiten und Krebs schützen und den Blutdruck senken. Last but not least sind die Beete sehr kalorienarm.



Wer sollte keine Rote Beete essen

Für einige Menschen ist Rote Beete nicht gesund. Wer zu Nierensteinen neigt, sollte sie nicht roh verzehren. Da sie viel Nitrat enthält, darf man sie Babys und Kleinkindern nicht geben. Der intensiv rote Saft Roter Beete wird gerne zum Färben eingesetzt. Man kann damit z. B. Ostereier und Stoffe rot färben. Diese Eigenschaft wird auch industriell genutzt. Rote Gummibärchen beispielsweise verdanken ihre Farbe der roten Knolle. Schließlich sei noch erwähnt: Wer Rote Beete isst, soll sich nicht erschrecken, wenn auch der Urin plötzlich rot ausschaut.



Erntezeit und Saison der Roten Beete

Am besten kauft man Gemüse regional und saisonal ein. Wann hat die Rote Beete Saison? Die Haupterntezeit der roten Rüben reicht von Oktober bis März. Das Angebot frischer und roher Rüben in der kalten Jahreszeit eignet sich bestens, um sich mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen in den Wintermonaten zu versorgen.



Kauf und Lagerung der Roten Beete

Man bekommt die roten Rüben auf Märkten und in Lebensmittelgeschäften. Wer einen Garten hat, kann die Knollen auch ganz einfach selber anbauen. Vorgekocht und vakuumverpackt sind sie sogar das ganze Jahr im Handel erhältlich. Rote Beete, die im Glas oder vorgekocht angeboten werden, haben ihren typischen leicht erdigen Geschmack verloren. Rote Beete im Glas sind meistens mit Zucker, Essig und Salz verarbeitet. Nur wer zu frischen Knollen greift, kommt in den Genuss des ursprünglichen rote-Beete-Geschmacks. Erntefrische Rüben werden oft noch mit Blättern angeboten. Die Blätter eignen sich ebenfalls ausgezeichnet zum Verzehr. Kleine und zarte Blätter schmecken gut als Salat oder gedünstetes Gemüse.



Zubereitung Roter Beete

Bei vielen Rezepten werden die Rüben vor der weiteren Zubereitung zunächst gegart: Sie werden gut abgewaschen, in einen Topf mit Salzwasser gegeben und ca. 30 Minuten gekocht.
Dann wird die Beete wie eine Pellkartoffel geschält. Da die roten Rüben stark abfärben und sich die hartnäckige Farbe schwer entfernen lässt, trägt man bei der Verarbeitung besser Handschuhe. Die Zubereitung im Backofen ist noch schonender. Dabei bleiben die wertvollen Nährstoffe besser erhalten: Man bestreut die Beete mit Meersalz, gibt sie in einen backofengeeigneten Topf mit Deckel und gart sie bei 170 Grad ca. 45 Minuten. Anschließend werden sie geschält. Rote Beete kann man auch als Rohkost zubereiten: Sie werden feingerieben und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Öl gewürzt. Zum Zerkleinern kann man auch eine Küchenmaschine nehmen.



Roh oder gekocht?

Beim rohen Verzehr bleiben mehr Nährstoffe erhalten. Beim Kochen geht ein Teil verloren. Man kann die Knollen raspeln, als Salat oder Carpaccio essen oder als Saft trinken. Doch auch gegart sind die roten Rüben immer noch sehr gesund. Wer Rote Beete roh isst, sollte dies nicht zu oft tun und nicht in zu großen Mengen. Denn die rohe Beete enthält mehr Oxalsäure als die gegarte Beete. Oxalsäure fördert Nierensteine und behindert die Aufnahme von Calcium.



Rote Beete Rezepte

Rote Beete ist sehr vielseitig. Es gibt zahlreiche alte und neue Rezepte. Wer die roten Rüben nur als Salatbeilage kennt, sollte unbedingt auch andere Rote-Beete-Speisen probieren. Man kann Carpaccio machen, Suppe, Hummus, Curry, Smoothies, Lasagne, Quiche, Chips, selbstgemachte rote Nudeln und noch viel mehr.


Leckere Rote Beete Rezepte zum Nachkochen


Rote Beete Rezepte

Leckere Rote Beete Rezepte zum nachkochen ✓ Frühstück ✓ Mittagessen ✓ Abendessen ✓ Dipps ✓ Snacks


Gemüsepfanne mit Rote Beeten-Walnuss Salat und Auberginenmus

Schwierigkeit: einfach
Zubereitungszeit: 35 - 45 min


Rote Beete-Salat mit Feta-Schafskäse und Pinienkernen

Schwierigkeit: einfach
Zubereitungszeit: 30 - 40 min


Rote Beete Schiffchen

Schwierigkeit: einfach
Zubereitungszeit: 10 min





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