Basenbad: Wellness für den Körper


Basenbad

Das Basenbad wird immer beliebter und ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen voll im Trend. Für ein schönes Hautbild greifen viele auf ein wohltuendes Basenbad zurück. Wer seinem Körper etwas Gutes tun und sein Wohlbefinden steigern möchte kann mit Hilfe eines Basenbads durch eine natürliche Entsäuerung Körper und Haut reinigen.





Basenbad: Was ist das und was bringt es?

Das Basenbad wird häufig als Unterstützung bei Entsäuerungs- oder Entziehungskuren eingesetzt. Aber auch zur Pflege der Haut und zum allgemeinen Wohlbefinden ist ein Basenbad gut geeignet. Ein Basenbad hilft dem Körper dabei Säuren aus dem Körper auszuleiten und Hautunreinheiten zu entfernen. Die Selbstreinigungskraft der Haut wird immer schlechter je saurer der eigene pH-Wert ist.

Bei einem Basenbad wird in basischen Wässern, mit einem pH-Wert zwischen 8 und 9 gebadet. Durch das warme Badewasser öffnen sich die Poren der Haut und das basische Wasser neutralisiert die ausgeleiteten Säuren.

Bereits nach wenigen Basenbädern ist eine Veränderung auf der Haut zu beobachten. Weichere, straffere und geschmeidigere Haut sind meistens die ersten bemerkbaren Veränderungen. Ein frisch aussehendes Hautbild und die Verringerung von Hautunreinheiten können bereits nach wenigen Basenbäder eintreten. Sie werden sich entspannter und ausgeglichener fühlen. Um das volle Potential aus dem basischen Baden herauszuholen, sollte das Basenbad regelmäßig ca. 2 - 3-mal die Woche durchgeführt werden.

Auch eine Wundheilung kann durch das basische Baden beschleunigt werden.

Nicht zu unterschätzen ist der Wellness Effekt für den Körper. Regelmäßige Basenbäder können zu Stressabbau und Entspannung führen.

Eine grundlegende Übersäuerung des Körpers kann durch ein Basenbad nicht reguliert werden. Beim Basenbad ist es wie beim Abnehmen. Sport alleine reicht nicht aus. Abgenommen wird über die Ernährung. Und genauso ist mit dem Basenbad. Wir helfen dem Körper dabei die Säuren über die Haut auszuleiten und zu neutralisieren, die eigentliche Entsäuerung können aber wir nur über die Ernährung steuern. Wenn den ganz Tag nur Schrott gegessen wird, kann nicht erwartet werden, dass ein Basenbad zweimal die Woche ausreicht, um die gebildeten Säuren zu regulieren.



Basenbäder: so geht’s richtig

Bei einem Basenbad soll die Wassertemperatur weder zu warm noch zu kalt sein. Die optimale Wassertemperatur für das Basenbad liegt bei 37 Grad - also identisch mit der Körpertemperatur. Wenn Sie gerne sehr heiß baden, sollten Sie bei Ihrem Basenbad die Wassertemperatur dennoch nicht über 39 Grad einstellen. Überprüfen Sie die Wassertemperatur am besten mit einem Badethermometer.

Ein Basenbad ist keine Sache von 10 Minuten, daher müssen wir über die gesamte Badezeit eine Wohlfühltemperatur gewährleisten. Je nach Dauer der Badezeit müssen Sie warmes Wasser nachlaufenlassen und ggf. weiteres Basenpulver hinzugeben, um den pH-Wert nicht zu verfälschen.

Der pH-Werte soll zwischen 8 - 9 liegen. Egal ob Sie ein fertiges Basenbad oder z.B. Natron verwenden, muss der pH-Wert über Teststreifen oder digitale Messgeräte überprüft werden. Je nach der ihnen zur Verfügung stehenden Wasserqualität, z.B. stark kalt- oder chlorhaltig, wird teilweise mehr Basenpulver benötigt als auf der Verpackung des Herstellers angegeben. 

Das Überprüfen des pH-Wertes des Wassers vor dem Baden ist auch für ihr eigenes Empfinden von entscheidender Bedeutung. Denn nur wenn Sie wirklich sicher sind, dass das Badewasser basisch ist, können Sie das Bad entspannt genießen.

Ein richtiges Basenbad dauert ca. 60 - 90 Minuten und sollte um den gewünschten Effekt zu erreichen 45 Minuten nicht unterschreiten. Gerade zum Anfang ist es für viele schwierig so lange in der Badewanne zu liegen und die Motivation auf ein Basenbad sinkt allein bei dem Gedanken an die lange Badezeit. Wir empfehlen daher gerade am Anfang nicht zu übertreiben und eine Badezeit von 45 - 60 Minuten zu wählen, damit Sie sich erst mal daran gewöhnen und die ersten positiven Erfahrungen sammeln können, um die Motivation für weitere Basenbäder aufrechtzuhalten, um Ihren Körper regelmäßig etwas Gutes tun zu können.

Für ein optimales Basenbad wird alle 10 - 15 Minuten die Haut abgerieben. Hierfür kann ein normaler haushaltsüblicher Waschlappen verwendet werden oder nach Belieben spezielle Massagehandschuhe und Bürsten.



Die Vorbereitung auf das Basenbad

Wenn Sie geschminkt sind sollten Sie sich vor dem Basenbad unbedingt abschminken und gründlich das Gesicht mit Leitungswasser waschen. Sollten Sie das Bedürfnis haben vor dem Basenbad zu duschen, da Sie gerade Sport gemacht haben oder nach einem langen Tag, sollten Sie keine herkömmlichen Duschprodukte verwenden. Duschen oder waschen Sie sich unmittelbar vor einem Basenbad nur mit klarem Wasser, Naturprodukten oder basischen Duschprodukten.

Bereiten Sie Unterhaltung vor und schaffen Sie sich eine gemütliche Atmosphäre. 60 Minuten können sehr lange sein. Ein Film, ein Buch oder Musik werden die Zeit wie im Flug vergehen lassen.

Überprüfen Sie nochmal den pH-Wert des Wassers bevor Sie in die Badewanne einsteigen.



Nach dem Basenbad

Wenn Sie nach dem basischen Baden das Bedürfnis haben zu duschen, sollten Sie auch jetzt keine herkömmlichen Duschgels verwenden. Duschen Sie sich nach dem Basenbad am besten nur mit klarem Wasser ab. Zum Abtrocknen nicht strak rubbeln, sondern die nasse Haut mit dem Handtuch abtupfen.

Um den Prozess für sich selbst einmal zu überprüfen und ein besseres Gefühl zu erhalten, dass die investierte Zeit sinnvoll eingesetzt wurde, empfehlen wir Ihnen auch jetzt den pH-Wert des Badewassers nach dem Baden noch einmal zu bestimmen. Der pH-Wert des Wassers sollte jetzt deutlich unter dem am Anfang gemessenen pH-Wert liegen.



Basenbad selber machen

Wem fertige basische Badezusätze zu teuer sind, greift gerne auf günstigere Alternativen zurück. Als günstigere alternative kann Natron oder Bio-Meersalz z.B. in Verbindung mit Edelsteinen für ein Basenbad verwendet werden. Natron und Meersalz sind sehr viel günstiger und können das Badewasser ebenfalls basisch machen.

Wenn Sie sich entscheiden das Basenbad mit Natron oder Meersalz herzustellen sollten Sie unbedingt auf die Qualität achten und grundsätzlich nur Natron und Meersalz in Lebensmittelqualität verwenden. Kontrollieren Sie auch hier den pH-Wert vor dem Baden. Ein optimaler pH-Wert beim Basenbad liegt zwischen 8 und 9.

Bei der Verwendung von Meersalz kann, je nach dem welcher Ausgangs pH-Wert Ihr Badewasser hat, schnell mal 1 Kilo Meersalz benötigt werden. Bei Natron in Lebensmittelqualität reichen oft 3 - 4 Esslöffel. Tasten sich in beiden Fällen an die benötigte Menge heran und überprüfen Sie den pH-Wert vor dem Baden mit speziellen pH-Wert Teststreifen oder digitalen pH-Wert Messgeräten.

Mit der Zugabe von verschiedenen Edelsteinen runden Sie das Badeerlebnis zusätzlich ab.



Fertige Basenbäder

Es gibt eine Vielzahl an fertigen Basenbäderprodukten, mit den wir unser Basenbad nehmen können. Fertige Basenbäder denken viele an den Vorteil, dass wir einfach nur den Angaben auf der Verpackung folgen müssen und schon in das wohltuende Basenbad eintauchen können. Leider ist dies nicht ganz korrekt. Denn für ein Basenbad benötigen wir einen pH-Wert zwischen 8 und 9. Wenn wir einfach nur die allgemeinen Angaben auf der Verpackung befolgen, kann der gewünschte pH-Wert schnell übertroffen werden oder zu niedrig sein, wodurch das Basenbad sein Sinn verliert. Ein zu hoher pH-Wert des Badewassers sollte genauso vermieden werden wie ein zu geringer. Da bei einem zu niedrigen pH-Wert der gewünschte Effekt des basischen Badens ausbleibt und ein Basenbad sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, wäre es sehr schade, wenn diese Zeit ohne Nutzen investiert wird. Um ganz sicher zu gehen, dass wir einen pH-Wert zwischen 8 und 9 erreichen, müssen wir das Badewasser auch bei fertigen Basenbädern mit einem Teststreifen oder einem digitalen Messgerät prüfen. Nur so kann die Dosierung des basischen Badzusatzes genau auf die jeweilige Wasserqualität und Wassermenge angepasst werden.



Basenbäder nicht nur für den ganzen Körper

Basenbäder sind natürlich nicht nur für den ganzen Körper geeignet. Auch isoliert als Fußbad, Handbad oder Gesichtsbad können Basenbäder eine tolle Entspannung erzielen und dabei helfen, Säuren aus dem Körper auszuleiten.



Vergessen Sie die Ernährung nicht

Basenbäder allein können das Hautbild positiv beeinflussen und bei der Säureausleitung aus dem Körper unterstützen. Um jedoch eine richtige Entsäuerung zu erreichen, reicht das Basenbad alleine nicht aus. Achten Sie zusätzlich auf eine gesunde Ernährung, in der Sie überwiegend basenbildende Lebensmittel essen.

Das Basenbad unterstützt bei der Ausleitung von Säuren, die der Körper über die Haut loszuwerden möchte. Die grundlegende Übersäuerung des Körpers kann mit einem Basenbad nicht reguliert werden. Für eine Regulierung des Säure-Basen-Haushalts müssen Sie sich zusätzlich mit der basischen und basenüberschüssigen Ernährung vertraut machen, in der überwiegend gute säurebildende und basenbildende Lebensmittel aufgenommen werden.





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